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title: Sportunterricht
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converted: 2026-02-23 16:05:20
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source: Sportunterricht.pdf
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||
# Sportunterricht
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## Page 1
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||
LehrhilfenLehrhilfen
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Unterrichtsanregungen Unterrichtsanregungen
|
||
für die Alltagspraxis Sportfür die Alltagspraxis Sport
|
||
aus:
|
||
Lehrhilfen für den Sportunterricht,
|
||
Schorndorf, 58 (2009), Heft 10
|
||
Steinwasenstraße 6–8 • 73614 Schorndorf
|
||
Telefon (0 71 81) 402-0 • F ax (0 71 81) 402-111
|
||
www.hofmann-verlag.de
|
||
sportunterricht@hofmann-verlag.de
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||
Offizielles Organ des Deutschen Sportlehrerverbandes e.V. (DSLV)
|
||
Monatsschrift zur Wissenschaft und Praxis des Sports mit Lehrhilfen
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## Page 2
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||
Gestalten, T anzen, Darstellen – Gymnastik, T anz
|
||
90 aus: Lehrhilfen für den sportunterricht, Schorndorf, 58 (2009), Heft 10
|
||
und den Aufgabenkomplexen die
|
||
Aspekte
|
||
● Gestaltungsprinzip, Gestaltungs-
|
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parameter und Sozialform voran-
|
||
gestellt.
|
||
Diese Struktur hilft, den gestalte -
|
||
rischen Prozess nachzuvollziehen,
|
||
der immer an einem bestimmten
|
||
Ausgangspunkt ansetzt, der aus
|
||
der alltäglichen wie künstlerischen
|
||
Wahrnehmungswelt stammt und
|
||
dann auf unterschiedlichste Weise
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||
fortgeführt werden kann. Des Wei -
|
||
teren wird zwischen Prinzipien und
|
||
Parametern unterschieden, die den
|
||
gestalterischen Umgang mit Körper
|
||
und Bewegung im Tanz ermögli -
|
||
chen.
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Prinzipien beziehen sich auf das
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||
Anregen von Prozessen der Ausein-
|
||
andersetzung und bieten Zugänge
|
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zum Gestalten. Dazu gehören „sich
|
||
ähnlich Machen und Nachmachen“,
|
||
„Ausgrenzen und Reduzieren“, „Rhy-
|
||
thmisieren“, „Kontrastieren und Po-
|
||
larisieren“ sowie „Verändern und
|
||
Verfremden“ bzw. „Eingrenzen“, „Ent-
|
||
decken und Nachvollziehen“, „Kom-
|
||
binieren und Komponieren“ sowie
|
||
„Reflektieren, Überarbeiten und
|
||
Festigen“.
|
||
Gestaltungsparameter, also Ele -
|
||
mente, mit welchen Aufgabenstel-
|
||
lungen geöffnet oder geschlossen
|
||
werden können, beziehen sich auf
|
||
die Möglichkeiten des Sich-Bewe-
|
||
gens im Raum, in der Zeit, im Ein -
|
||
satz von Kraft (Dynamik) sowie auf
|
||
die technisch-anatomischen Aspekte
|
||
der Bewegungsform (Form) und
|
||
den formalen Aufbau von Bewe-
|
||
gungsmotiven. Die Zielsetzung der
|
||
Die Möglichkeit, sich „rund“ oder
|
||
„eckig“ zu bewegen, eröffnet Schü -
|
||
lerinnen und Schülern (SuS) eine
|
||
Fülle von Auseinandersetzungs-
|
||
möglichkeiten mit dem eigenen
|
||
Körper. Für alle, die Bewegungs-
|
||
und Sportunterricht erteilen, bieten
|
||
sich interessante und umsetzbare
|
||
gestaltungsorientierte Unterrichts-
|
||
inhalte an. Aufgezeigt wird, wie
|
||
Lehrkräfte das Thema „Körper“ –
|
||
ausgehend von einfachen Bewe -
|
||
gungsformen – tänzerisch und dar -
|
||
stellerisch fokussieren können.
|
||
Ausgangspunkte sind „das Aquari -
|
||
um“ und „die Fossilien“ der Kompo-
|
||
sition des „Karneval der Tiere“ von
|
||
Camille Saint-Saens. Beide Musikti -
|
||
tel haben einen Bewegungen pro -
|
||
vozierenden und unterstützenden
|
||
Charakter. Die Unterrichtsreihe
|
||
wurde im Schuljahr 2008/2009 in
|
||
6-8 Doppelstunden durchgeführt
|
||
und entstammt der Projektarbeit mit
|
||
zwei 5. Klassen im Rahmen des Pi-
|
||
lot-Projektes „Kul-Tour-Klasse“ (ver-
|
||
tiefter Einblick in künstlerisch-päd -
|
||
agogische Unterrichtsformen) als
|
||
fächerübergreifender Unterricht in
|
||
Zusammenarbeit mit den Musik-
|
||
und Sportlehrerinnen und -lehrern.
|
||
Da hier eine entdeckend-gestalte-
|
||
rische Auseinandersetzung mit dem
|
||
Körper, der Bewegung und Dingen
|
||
aus der Umwelt fokussiert wird,
|
||
kommen methodisch-didaktische
|
||
Verfahrensweisen des künstlerisch-
|
||
pädagogischen Ansatzes der Bewe-
|
||
gungserziehung zum Einsatz.
|
||
Es kann auch zwischen Aufga-
|
||
benstellungen auf der motorischen
|
||
und darstellerischen Ebene unter -
|
||
schieden werden; diese weitere Dif-
|
||
ferenzierung bezieht sich neben
|
||
der Offenheit auf die Komplexität.
|
||
Da der Unterricht eine intensive
|
||
Auseinandersetzung mit den indivi-
|
||
duellen Bewegungsmöglichkeiten
|
||
des Körpers ermöglichen soll, setzt
|
||
dieser zuerst auf der Bewegungs-
|
||
ebene und nicht auf der Ausdrucks-
|
||
ebene an. Für Lehrkräfte bedeutet
|
||
das, dass Unterrichtsthemen zuerst
|
||
motorisch durchdrungen werden.
|
||
Dabei müssen sie keine fertigen
|
||
Szenevorschläge oder Choreogra -
|
||
phien vorbereiten; sie sind gefor -
|
||
dert, sowohl in der Vorbereitung als
|
||
auch in der konkreten Unterrichts-
|
||
situation geeignete Aufgabenstellun-
|
||
gen zu formulieren.
|
||
Den Unterrichtsstunden werden
|
||
die Aspekte
|
||
● Ausgangspunkt und Zielsetzung
|
||
Der Körper im Tanz – „rund und eckig“
|
||
Claudia Behrens
|
||
Kennzeichen dieses Ansatzes ist
|
||
die didaktische Idee des Fin-
|
||
dens, Ausprobierens und Ge -
|
||
staltens von Bewegungen bzw.
|
||
Bewegungsideen mit der Me -
|
||
thode der strukturierten Impro-
|
||
visation – verstanden als Wech -
|
||
selspiel von kreativen und imita-
|
||
tiven Vorgehensweisen in Form
|
||
von offenen, teiloffenen und
|
||
geschlossenen Aufgabenstellun-
|
||
gen, die sowohl prozessorien -
|
||
tiert als auch produktorientiert
|
||
verlaufen können. Entscheidend
|
||
ist hierbei, eine teiloffene Auf -
|
||
gabenstellung so zu formulie-
|
||
ren, dass sie weder zu sehr ein -
|
||
engt noch durch zuviel Spiel -
|
||
raum verunsichert oder über -
|
||
fordert.
|
||
## Page 3
|
||
Gestalten, T anzen, Darstellen – Gymnastik, T anz
|
||
aus: Lehrhilfen für den sportunterricht, Schorndorf, 58 (2009), Heft 10 91
|
||
Unterrichtsstunde ist entscheidend
|
||
dafür, wie die genannten Faktoren
|
||
eingesetzt werden sollen.
|
||
Unterrichtsvorhaben zum
|
||
Thema „Rund“ (Fische)
|
||
1. Doppelstunde: „Körperwellen“
|
||
Ausgangspunkt: „Wellenbewegungen“
|
||
Ziel: Bewegungsansätze für Wellen-
|
||
bewegungen entdecken und aus -
|
||
probieren
|
||
Die SuS sollen zunächst mit dem
|
||
Grundgedanken „Wellenbewegun-
|
||
gen“ vertraut gemacht werden. Die-
|
||
ser Annäherung soll zeitlich viel
|
||
Aufmerksamkeit geschenkt wer -
|
||
den, um die bildhaften Ideen der
|
||
SuS gemeinsam zu Bewegungs -
|
||
ideen umzuwandeln.
|
||
Auf die Fragen „Was gibt es auf der
|
||
Welt für verschiedene Wellen?“ und
|
||
„Was haben alle diese Wellen ge -
|
||
meinsam?“ antworteten die SuS z. B.
|
||
„Schallwellen, Radiowellen, Surfwel-
|
||
le, Dauerwellen, welche fließen und
|
||
immer weiter laufen auf kurvigen,
|
||
runden Wegen …“. Die beschrie -
|
||
benen Ideen und Vorstellungsbilder
|
||
gilt es in einem ersten Schritt von
|
||
der Lehrkraft zusammen mit den
|
||
SuS durch Einschränkungen und
|
||
Reduktion zu kanalisieren.
|
||
● Körperwellen-Bewegungen
|
||
am Ort und in der Fortbewegung
|
||
Gestaltungsprinzip: „Entdecken und
|
||
Nachvollziehen“
|
||
Gestaltungsparameter: Raum (Level,
|
||
Raumweg), Form (Bewegungsform)
|
||
Sozialform: Partnerarbeit
|
||
Die Arbeit mit einem Partner soll
|
||
den Einstieg in die Bewegungsfin -
|
||
dung erleichtern. Selbstständig wird
|
||
festgelegt, wer A und wer B ist. A
|
||
beginnt mit der Bewegung und B
|
||
soll sich dessen Wellenbewegungen
|
||
anpassen. Die Lehrkraft leitet nun
|
||
die Explorationsphase an, indem
|
||
sie Bewegungsansätze angibt, von
|
||
denen die Wellenbewegungen aus -
|
||
gehen sollen. Dabei kann mit fol-
|
||
genden Aufgabenstellungen gear -
|
||
beitet werden, die sich aus den ge -
|
||
sammelten Bewegungsmöglichkeiten
|
||
(siehe Kasten) ableiten:
|
||
1. Probiert aus, die Wellen von den
|
||
Fingerspitzen einer Hand anzufüh -
|
||
ren!
|
||
2. Versucht, die Wellen mit beiden
|
||
Händen parallel laufen zu lassen!
|
||
3. Lasst auch mal die Hände gegen -
|
||
gleich arbeiten!
|
||
4. Versucht mal, beide Handflächen
|
||
aneinander zu lassen!
|
||
Begonnen werden sollte mit klei -
|
||
nen Bewegungen am Ort, die dann
|
||
immer größer werden. Der Körper
|
||
kann dem Bewegungsausmaß fol -
|
||
gen bis in den Stand. Bei der ab -
|
||
schwellenden Bewegung geht es
|
||
dann in die Bodenlage zurück. Der
|
||
Freiheitsgrad liegt in der Gestaltung
|
||
der Bewegungsführung z. B. der
|
||
Hand (Bewegungsamplitude) und
|
||
im selbstständigen Wechseln der
|
||
Raumlevels (tief, mittel, hoch). Die
|
||
Lehrkraft gibt an gegebenen Stellen
|
||
an, dass die Bewegungsansätze (sie-
|
||
Tab. 1: Reihendarstellung der Unterrichtsvorhaben zu den Bewegungs-
|
||
themen „Rund“ und „Eckig“
|
||
Stunden Stundenthema Ziel
|
||
1. Doppelstunde „Körperwellen“ Bewegungsansätze für
|
||
Wellenbewegungen ent-
|
||
decken und ausprobieren
|
||
2. Doppelstunde „Fische” Eine Fischbewegung ent-
|
||
wickeln und festlegen
|
||
3. Doppelstunde „Das Aquarium“ Gruppenchoreographie
|
||
zur Musik „das Aquarium”
|
||
4. Doppelstunde „Versteinert sein“ Gelenkstellungen (beugen,
|
||
strecken, drehen, ver-
|
||
wringen etc.) entdecken
|
||
5. Doppelstunde „Staccato-Bewegungen” Fossilienbewegungen
|
||
entwickeln und festlegen
|
||
6. Doppelstunde „Die Fossilien“ Gruppenchoreographie
|
||
zur Musik „die Fossilien”
|
||
Kasten für Bewegungsideen
|
||
Bildhafte Ideen wie
|
||
Schallwellen, Radiowellen, Surfwelle, Dauerwellen, Wasserwellen
|
||
werden zu
|
||
Bewegungsideen wie
|
||
– Bewegungsansätze aus Fingergelenken, Handgelenk (Hand-
|
||
wurzel), Handkante, Ellenbogen, Kopf
|
||
– Von kleinen Bewegungsführungen bis zu großen Bewegungen
|
||
(anschwellen-abschwellen)
|
||
– Ebenen der Bewegungsführung: Saggitalebene, Horizontal-
|
||
ebene, Frontalebene
|
||
– langsam oder schnell, gezogen, fließend, legato
|
||
– Fortbewegung im Raum geradlinig oder kurvig, am Ort oder
|
||
vorwärts, seitwärts
|
||
## Page 4
|
||
Gestalten, T anzen, Darstellen – Gymnastik, T anz
|
||
92 aus: Lehrhilfen für den sportunterricht, Schorndorf, 58 (2009), Heft 10
|
||
Altersstufe, z. B. die Filme „Der blaue
|
||
Planet“ oder „Findet Nemo“ ange -
|
||
schaut werden. Zur Veranschauli-
|
||
chung und Inspirationshilfe kann
|
||
eine Fischtabelle mit Meerestieren
|
||
dienen (Körperform, Flossengröße
|
||
und Bewegungsverhalten im Was-
|
||
ser).
|
||
● Entwickeln und Festlegen ei-
|
||
nes Bewegungsmotives „Fisch“
|
||
Gestaltungsprinzip: „Kombinieren
|
||
und Komponieren“
|
||
Gestaltungsparameter: Form (Bewe-
|
||
gungsform), Raum (Raumweg)
|
||
Sozialform: Partnerarbeit
|
||
Die SuS finden sich paarweise
|
||
zusammen und bekommen die
|
||
Aufgabe, ihre Lieblings-Wellenbe -
|
||
wegungen so zu kombinieren und
|
||
wiederholbar zu machen, dass der
|
||
Eindruck eines Fisches entsteht. Da-
|
||
bei können sie sich entscheiden, ob
|
||
sie beide zusammen oder jeder für
|
||
sich einen einzelnen Fisch darstel -
|
||
len. Es soll auch auf die letzten Stun-
|
||
den zurückgeblickt und gemeinsam
|
||
überlegt werden, welche Körper -
|
||
wellen es gibt und was davon ge -
|
||
nutzt werden kann. Das in den Un-
|
||
terrichtseinheiten entdeckte Bewe -
|
||
gungsmaterial kann nun zu einer
|
||
Form zusammengesetzt werden.
|
||
Die Aufgabe der Lehrkraft ist es,
|
||
diese Phase beratend und unterstüt-
|
||
zend zu begleiten, nicht aber selber
|
||
zu stark in den Gestaltungsprozess
|
||
einzugreifen. Entscheidend ist da -
|
||
bei die Fähigkeit, sich auf neue, un -
|
||
he Punkte 1-4) geändert werden
|
||
dürfen. Weitere Aufgabenstellun-
|
||
gen beziehen dann auch die Fort-
|
||
bewegung mit ein. Die SuS starten
|
||
in Bodenposition, entwickeln die
|
||
Bewegungen von klein nach groß
|
||
und kommen dann in die Fortbe -
|
||
wegung. Bei möglichem Aufeinan-
|
||
dertreffen haben die SuS die Aufga-
|
||
be, sich umeinander herum oder
|
||
unter- bzw. übereinander her zu be-
|
||
wegen.
|
||
● Vorstellungsbild „Schwarm“
|
||
Gestaltungsprinzip: „Sich ähnlich
|
||
machen, Nachmachen“
|
||
Gestaltungsparameter: Form (Bewe-
|
||
gungsform)
|
||
Sozialform: Kleingruppe
|
||
Das Thema „Anpassung an Wellen -
|
||
bewegungen“ wird vertieft, indem
|
||
die SuS in Vierergruppen zusam -
|
||
mengehen (A, B, C, D). Die vier SuS
|
||
stellen sich in Form einer Raute auf.
|
||
Alle wenden sich in die gleiche
|
||
Richtung wie A. Damit steht A vor -
|
||
ne und die Mitschüler im Rücken.
|
||
Alle imitieren nun die Wellenbewe-
|
||
gungen von A. Nach einer Weile
|
||
wendet A sich zu B, der die Führung
|
||
übernimmt und in eine andere, ei-
|
||
gene Bewegungsführung überleitet.
|
||
Wichtig ist, dass es bei den Über -
|
||
gängen keine Brüche gibt, sondern
|
||
die von A begonnene Bewegung
|
||
von B aufgegriffen und abgewan -
|
||
delt wird u.s.w. Die Herausforde -
|
||
rung besteht darin, sich den Bewe -
|
||
gungen der Anderen anzupassen
|
||
und somit weitere Bewegungsmög-
|
||
lichkeiten zu entdecken.
|
||
2. Doppelstunde: „Fische“
|
||
Ausgangspunkt: „Fische“
|
||
Ziel: Entwickeln und Festlegen
|
||
eines Bewegungsmotivs „Fisch“
|
||
Der Einstieg beginnt mit einer
|
||
Frage: „Welche Fischarten kennt
|
||
ihr? Welche Fische gibt es im Meer?“
|
||
Zur Vorbereitung kann im Biologie-
|
||
unterricht das Thema Meerestiere
|
||
behandelt werden, indem, je nach
|
||
gewohnte und originelle Ideen der
|
||
SuS einzulassen.
|
||
● Anpassung der Bewegungen
|
||
an Musik
|
||
Gestaltungsprinzip: „Rhythmisieren“
|
||
Gestaltungsparameter: Zeit
|
||
Sozialform: Partnerarbeit
|
||
Die Aufgabe besteht darin, die
|
||
Fischbewegungen selbstständig der
|
||
Musik anzupassen. Wichtig ist hier
|
||
zu differenzieren:
|
||
– Sollen die Fischbewegungen zu
|
||
Musikteil A + A´ oder zu dem Teil
|
||
B+B´ oder zum Teil C passen?
|
||
Hier muss die Lehrperson gegebe -
|
||
nenfalls koordinierend und helfend
|
||
eingreifen und die von den SuS
|
||
entwickelten Bewegungen durch
|
||
rhythmisches Sprechen unterstützen
|
||
sowie in der Länge auf die entspre-
|
||
chenden Musikteile anpassen.
|
||
● Hinweis zur Zusammenarbeit
|
||
mit dem Musikunterricht
|
||
Wichtig für die Bewegungsgestal -
|
||
tung ist eine genaue Kenntnis der
|
||
Länge der einzelnen Musikphrasen,
|
||
damit die SuS ihre Bewegungen
|
||
passend zur Musik gestalten können.
|
||
In Zusammenarbeit mit dem Musik-
|
||
unterricht können dazu die Musik -
|
||
stücke analysiert werden, indem
|
||
den SuS die Musik vorgespielt wird
|
||
und sie Gelegenheit erhalten, Zeich-
|
||
nungen gegenständlicher oder ab-
|
||
strakter Art anzufertigen. So können
|
||
die einzelnen Musikphrasen (A,
|
||
A´, B, B´…) veranschaulicht werden.
|
||
3. Doppelstunde: Überarbeiten
|
||
und Festigen der „Gruppen-
|
||
choreographie – das Aquarium“
|
||
● Präsentieren, Reflektieren &
|
||
Schwarmfische einstudieren
|
||
Gestaltungsprinzip: „Reflektieren und
|
||
Überarbeiten“
|
||
Gestaltungsparameter: Form (Bewe-
|
||
gungsform), Raum (Raumweg)
|
||
Sozialform: Grußgruppe (3 x 8-10)
|
||
## Page 5
|
||
Gestalten, T anzen, Darstellen – Gymnastik, T anz
|
||
aus: Lehrhilfen für den sportunterricht, Schorndorf, 58 (2009), Heft 10 93
|
||
Die SuS zeigen sich gegenseitig die
|
||
Fischbewegungen. Innerhalb der
|
||
Gruppe darf jede/r das entwickelte
|
||
Bewegungsmotiv vorstellen. Die
|
||
Gruppe kann in dieser Phase auch
|
||
Rückmeldungen geben als Antwort
|
||
auf die Fragen:
|
||
– „Welchen Fisch haben wir gesehen
|
||
und wie könnte man ihn noch
|
||
deutlicher machen?“
|
||
– „Eignet sich der Fisch auch als
|
||
Schwarmfisch?“ Die verschiedenen
|
||
Vorschläge werden aufgenommen
|
||
und die Klasse verteilt sich auf
|
||
2-3 mögliche Schwarmfischmotive,
|
||
welche von den Gruppen gelernt
|
||
werden.
|
||
● Gestaltung der Gruppencho -
|
||
reographie „das Aquarium“
|
||
Ausgangspunkt: Musikstück „das
|
||
Aquarium“
|
||
Ziel: Gruppenchoreographie zum
|
||
Musikstück
|
||
Gestaltungsprinzip: Überarbeiten
|
||
und Festigen der Gestaltung
|
||
Gestaltungsparameter: Form (forma-
|
||
ler Aufbau), Zeit
|
||
Für die Gestaltung der Gruppen -
|
||
choreographie ist es nötig zu wis -
|
||
sen, wie viele Wiederholungen,
|
||
Durchspiele, welche Anzahl der
|
||
Strophen, Refrains und Zwischen-
|
||
spiele das Musikstück hat (Struktur
|
||
des Musikstückes „das Aquarium“
|
||
s.o.). Anschließend teilen sich die
|
||
dreißig Kinder der Klasse in Fisch-
|
||
gruppen auf. Die Bewegungen der
|
||
einen Gruppe passen zu Teil A, der
|
||
anderen vielleicht zu Teil B und wie-
|
||
derum andere haben sich an Teil C
|
||
orientiert. Für einen reibungslosen
|
||
Ablauf der Probedurchläufe kann
|
||
die Lehrkraft als „Dirigent“ fungie -
|
||
ren, der entsprechende Zeichen
|
||
gibt, wann die nächsten Fischpaare
|
||
oder Schwarmgruppen einsetzen.
|
||
Unterrichtsvorhaben zum
|
||
Bewegungsthema „Eckig“
|
||
(Fossilien)
|
||
Anknüpfungspunkte bestehen hier
|
||
für die Fächer Erdkunde, Geschichte
|
||
und Biologie. Die SuS können im
|
||
Vorfeld auf das Thema eingestimmt
|
||
werden, indem z. B. im Erdkunde-
|
||
und Biologieunterricht die Zusam-
|
||
mensetzung und Entstehung von Erd-
|
||
schichten, Gesteinen sowie z. B.
|
||
von Landschaften wie der Eifel und
|
||
fossilen Brennstoffen thematisiert
|
||
wird. Im Geschichtsunterricht könnte
|
||
die Entwicklungsgeschichte der Erde
|
||
und der Dinosaurier behandelt und
|
||
eventuell ein Museum besucht wer-
|
||
den. Als Inspirationshilfe und Ge -
|
||
staltungsanlass sollen die SuS zu
|
||
dieser Stunde Fossilienbilder mit -
|
||
bringen.
|
||
4. Doppelstunde „Versteinert sein“
|
||
Ausgangspunkt: „Fossilienbilder“
|
||
Ziel: Körper- und Gelenkstellungen
|
||
entdecken
|
||
Es geht darum, den Körper mit sei-
|
||
nen möglichen Gelenkstellungen
|
||
zu entdecken.
|
||
● „Versteinert sein“ im Fossilien-
|
||
museum
|
||
Gestaltungsprinzip: „Sich ähnlich
|
||
machen“
|
||
Gestaltungskriterium: Form (Bewe-
|
||
gungsform), Raum (Ebenen)
|
||
Sozialform: Partnerarbeit
|
||
Die SuS gehen in Paaren zusammen.
|
||
Der eine bringt den anderen in eine
|
||
fossilien-ähnliche eckig-verwrungene
|
||
Körperform.
|
||
– A formt B von innen nach außen,
|
||
d.h. durch Verschiebung der Ober -
|
||
körperposition, der Arme, Beine,
|
||
Kopfhaltungen und modelliert
|
||
schließlich Hände, Fingergelenke
|
||
und Mimik.
|
||
– Die Anfangsposition ist liegend,
|
||
dann Halbsitzen, Sitzen, Knien,
|
||
Halbstehen, Stehen evtl. auf einem
|
||
Bein.
|
||
– B hat eine bewegte Körperspan -
|
||
nung und führt die Bewegungen,
|
||
die A vorschlägt, aus und hält sie.
|
||
o Runde 1: verbale Anweisungen
|
||
und Vormachen von A.
|
||
o Runde 2: Anweisungen von A,
|
||
ohne zu sprechen, nur taktil.
|
||
Die Rollen werden nach Runde 1
|
||
und 2 gewechselt.
|
||
Tab. 2: Beispiel für die Struktur der Musikstücke „das Aquarium“ und
|
||
„Fossilien“ (als Skizze für den Einsatz im Unterricht)
|
||
Musikstruktur
|
||
„das Aquarium“
|
||
Musikstruktur
|
||
„Fossilien“
|
||
Gruppeneinsätze
|
||
„Fossilien“
|
||
A A Gruppe 1
|
||
A´ A´ Alle (gleichzeitig)
|
||
B A Gruppe 2
|
||
A A´ Alle
|
||
A` B Gruppe 3,4,5
|
||
B B´ Gruppe 1 raus
|
||
A´´ C Gruppe 6
|
||
C C´ Gruppe 2
|
||
D A Gruppe 1
|
||
C A´ Alle
|
||
D A Gruppe 2
|
||
E A´ Alle
|
||
D Gruppe 7
|
||
D´ Gruppe 7
|
||
A´´ Gruppe1
|
||
A´´ Alle
|
||
## Page 6
|
||
Gestalten, T anzen, Darstellen – Gymnastik, T anz
|
||
94 aus: Lehrhilfen für den sportunterricht, Schorndorf, 58 (2009), Heft 10
|
||
● Gemeinsame Reflexion/Aus-
|
||
wertungsgespräch
|
||
Sozialform: Gruppe
|
||
Wenn alle Körper geformt sind, ent-
|
||
fernen sich die Modellierer und be-
|
||
trachten die unterschiedlichen Posi-
|
||
tionen und Gelenkstellungen.
|
||
Fragen: „Können Parallelen zu den
|
||
Fossilienbildern erkannt werden?“;
|
||
„Wie verändert sich der Ausdruck
|
||
durch Nachbessern, z. B. durch an -
|
||
dere Neigung, mehr Aufrichtung,
|
||
stärkere Verwringung, übertriebene
|
||
Mimik (verzerrtes Gesicht)?“ Die
|
||
Geformten berichten daraufhin
|
||
über die verschiedenen Positionen,
|
||
in die sie gebracht wurden.
|
||
– „Was war ungewohnt, was war an-
|
||
genehm, was war unangenehm?“
|
||
5. Doppelstunde:
|
||
„Staccato-Bewegungen“
|
||
Ausgangspunkt: „ die Fossilien erwa-
|
||
chen“
|
||
Ziel: Es geht um das Entwickeln von
|
||
Staccato-Bewegungen und das Fest-
|
||
legen einer Bewegungsfolge aus
|
||
„versteinerten Posen“.
|
||
● Drei eckige Fossilien-Posen
|
||
Gestaltungsprinzip: „Sich ähnlich
|
||
machen, Verfremden“
|
||
Gestaltungsparameter: Form (Kör -
|
||
perform), Raum (Levels)
|
||
Sozialform: Einzelarbeit
|
||
Die Lehrkraft gibt die Aufgabe, dass
|
||
jede/r für sich drei eckige Körper -
|
||
haltungen festlegen soll. Dazu dür -
|
||
fen sich die SuS an der Übung „Fos-
|
||
silienmuseum“ orientieren. Es ist
|
||
wichtig, die ganzkörperlichen Po -
|
||
sen in verschiedenen Levels (hoch,
|
||
mittel, tief) auszuführen.
|
||
● Staccato-Bewegungen rhythmi-
|
||
sieren
|
||
Gestaltungsprinzip: „Sich anpassen“
|
||
an Musik
|
||
Gestaltungskriterien: Form (Bewe-
|
||
gungsform), Zeit (staccato)
|
||
Sozialform: Einzelarbeit
|
||
Dieser Teil ist sehr stark von der
|
||
Musik geprägt, denn es geht jetzt
|
||
„von der Versteinerung in die Be -
|
||
wegung“. Die Melodie des Musik -
|
||
teils A+A´ steht im Vordergrund
|
||
und soll in Bewegung umgesetzt
|
||
werden.
|
||
Alle haben die Aufgabe, ein Gelenk
|
||
(z. B. Oberarm) der ersten festge -
|
||
legten Fossilien-Pose im Rhythmus
|
||
der Musik zu bewegen. Die Bewe -
|
||
gungsqualität ist dabei abgehackt
|
||
(staccato). Die Lehrkraft unterstützt
|
||
durch Bewegungsbegleitung mit
|
||
der Stimme (oder Klatschen) und
|
||
die SuS sollen festlegen, welche Ge-
|
||
lenke sie innerhalb der drei Posen
|
||
staccato bewegen möchten. Dabei
|
||
kann es auch in die Fortbewegung
|
||
gehen.
|
||
● Fossilienbewegungen festlegen
|
||
Gestaltungsprinzip: „Verändern und
|
||
Verfremden“, „Kontrastieren“
|
||
Gestaltungskriterium: Raum, Zeit
|
||
Sozialform: Kleingruppe
|
||
SuS sollen die Fossilienbewegungen
|
||
miteinander kombinieren. Es kann
|
||
in Kleingruppen gearbeitet wer -
|
||
den, wobei es günstig ist, wenn
|
||
möglichst kontrastreiche Paare ge-
|
||
bildet werden. Dafür können sich
|
||
die SuS in Kleingruppen ihre Fossi -
|
||
lienbewegungen präsentieren. Sie
|
||
koordinieren nun in der Klein-
|
||
gruppe ihre Bewegungsabläufe
|
||
und stimmen sie aufeinander ab.
|
||
6. Doppelstunde: Überarbeiten
|
||
und Festigen der Gruppen-
|
||
choreographie „die Fossilien“
|
||
Ausgangspunkt: Musikstück „Die
|
||
Fossilien“
|
||
Ziel: Gruppenchoreographie zum
|
||
Musikstück
|
||
Gestaltungsprinzip: Überarbeiten
|
||
und Festigen der Gestaltung
|
||
Dabei ist es wichtig zu wissen, wie
|
||
viele Wiederholungen/Durchspiele,
|
||
welche Anzahl der Strophen, Re -
|
||
frains und Zwischenspiele das Mu -
|
||
sikstück hat.
|
||
Die Klasse bildet ein „Standbild“ in
|
||
mehreren Schichten an einer Hallen-
|
||
rückwand. Dieses Standbild spiegelt
|
||
verschiedene „Fossilienschichten“
|
||
wider. In Kleingruppen lösen sich
|
||
dann die „Fossilien“ von der Schicht
|
||
und erwachen zum Leben. Die wei -
|
||
teren Gruppen sind wiederum ver -
|
||
schiedenen Musikteilen zugeord-
|
||
net, welche auch untereinander in
|
||
Interaktion treten können. Beachtet
|
||
werden muss, dass die Fortbewe -
|
||
gungswege durch die teils mini -
|
||
malistische Gelenksarbeit nicht so
|
||
groß sein können, wie bei den
|
||
Fischbewegungen.
|
||
● Zum Abschluss … eine Präsen-
|
||
tation
|
||
Einsatz und Umgang mit den Bewe-
|
||
gungsthemen „Rund“ und „Eckig“
|
||
in einem gestaltungsorientierten
|
||
Unterrichtsvorhaben wurden exem-
|
||
plarisch anhand der Stücke „Aquari-
|
||
um“ und „Fossilien“ aufgezeigt. Es
|
||
|
||
## Page 7
|
||
Gestalten, T anzen, Darstellen – Gymnastik, T anz
|
||
aus: Lehrhilfen für den sportunterricht, Schorndorf, 58 (2009), Heft 10 95
|
||
besteht auch die Möglichkeit, ande-
|
||
re Sequenzen und Elemente des
|
||
„Karneval der Tiere“ von den SuS in
|
||
Eigenregie erarbeiten zu lassen.
|
||
Hierzu bieten sich die Stücke, wie
|
||
„die Kängurus“, „der Löwe“ und
|
||
„die Elefanten“ usw. an, da sie in der
|
||
Länge kurz und von der Musikstruk-
|
||
tur her ebenso übersichtlich gehal -
|
||
ten sind, sodass sich die im Unter -
|
||
richt erarbeiteten Prinzipien auf die
|
||
selbstständige Arbeit der SuS über -
|
||
tragen lassen. Ziel könnte eine
|
||
Schulaufführung sein, in der die er -
|
||
arbeiteten Elemente zu einer Auf -
|
||
führung zusammengesetzt und Mit-
|
||
schülern und Eltern präsentiert
|
||
werden.
|
||
Fazit
|
||
● Rund und eckig – wellig und
|
||
zackig
|
||
Im Mittelpunkt steht das Erfahren
|
||
verschiedener Bewegungsquali-
|
||
täten. „Rund“ bedeutet für den Ein-
|
||
satz des Körpers die Bewegungen
|
||
der einzelnen Gelenke zu verbin-
|
||
den, den Krafteinsatz gleichmäßig
|
||
zu dosieren und je nach Bewe-
|
||
gungsausmaß neu zu differenzie -
|
||
ren. SuS werden gefordert, den
|
||
Krafteinsatz in kleinen wie in gro-
|
||
ßen Bewegungsamplituden gleich -
|
||
mäßig zu verteilen. Beim Thema
|
||
Neue Wege in Sport, Spiel, Tanz und
|
||
Theater. Von der Alternativen Bewe-
|
||
gungskultur zur Neuen Sportkultur. Ein
|
||
Handbuch, Lichtenau: AOL-Verlag,
|
||
S.240-251.
|
||
Tiedt, W. (1999). Bewegungstheater. In
|
||
Günzel, W. & Laging, R. (Hrsg.): Neues
|
||
Taschenbuch des Sportunterrichts. Di -
|
||
daktische Konzepte und Unterrichts-
|
||
praxis, Bd. 2 Baltmannsweiler: Schnei-
|
||
der Verlag Hohengehren. (S. 309-336).
|
||
Tiedt, A. (2001). Bewegende Verse. Wie
|
||
aus einem Gedicht Bewegung wurde.
|
||
Sportpädagogik 25 (5). (S. 28-31).
|
||
Unterrichtsmaterialien
|
||
Musik:
|
||
Prokofieff, Sergej (Komponist) (1993).
|
||
Loriots Karneval der Tiere, English Cham-
|
||
ber Orchestra, Titel 5-21
|
||
Video/Film:
|
||
- Der blaue Planet (DVD). Regie: Kitt,
|
||
Hildegard. Laufzeit: 25 Min. Studio:
|
||
Bavarian Video Verlag
|
||
- Findet Nemo (Originaltitel: Finding
|
||
Nemo) (2003). Pixar Animation Studios,
|
||
Walt Disney und Buena Vista (Hrsg.)
|
||
Bilder
|
||
- Fischtabelle: Geodia (2000). Memo-
|
||
fish– 260 Arten des Roten Meeres.
|
||
ISBN: 88-87177-25-2
|
||
- Fossilienbilder
|
||
Claudia Behrens
|
||
(jetzt Dr. Claudia
|
||
Steinberg)
|
||
Anschrift der Verfasserin:
|
||
Johannes Gutenberg Universität Mainz
|
||
Abt. Sportpädagogik
|
||
und Sportdidaktik
|
||
„Eckig“ werden technisch-anato-
|
||
mische Möglichkeiten der Gelenke
|
||
in einer anderen Form erfahren. Es
|
||
geht um die Möglichkeiten des Beu-
|
||
gens, Streckens und Drehens in Ge-
|
||
lenken und des Verwringens in Ge-
|
||
lenkstellungen und Haltungen des
|
||
Körpers. Aspekte aus der Zweck -
|
||
gymnastik finden hier auf tänze -
|
||
rischer und darstellerischer Ebene
|
||
Anwendung. Das abgehackte Stac -
|
||
cato der entwickelten Bewegungs -
|
||
folgen steht dabei im Gegensatz zu
|
||
den legato geführten Bewegungen
|
||
der ersten Stunden. Um den kon-
|
||
trastreichen Einsatz des Körpers zu
|
||
verdeutlichen, können in einer ab -
|
||
schließenden Einheit abwechseln-
|
||
de Durchläufe der Gruppenchoreo-
|
||
graphien durchgeführt werden.
|
||
Durch den Wechsel der Sozial-
|
||
formen von der Einzelarbeit über
|
||
die Partner- bis hin zur Gruppenar -
|
||
beit können die SuS den eigenen
|
||
Körper wahrnehmen und den Kör -
|
||
per der Anderen mit den möglichen
|
||
Gelenkstellungen und Haltungen
|
||
erfahren.
|
||
Literaturangaben
|
||
Klinge, A. & Freytag, V. (2007). Gute Auf -
|
||
gaben zum Tanzen (er-)finden. Sportpä-
|
||
dagogik 31 (4). S. 4-11.
|
||
Klinge, A. (2008). Gestalten. In: H. Lange,
|
||
& Sinning, S. (Hrsg.). Handbuch Sportdi-
|
||
daktik. Balingen: Spitta Verlag, S. 401-411.
|
||
Neuber, N. (2002). Bewegung als gestaltbares
|
||
Material. Der künstlerischpädagogische
|
||
Ansatz der Bewegungserziehung.
|
||
sportunterricht 51 (12), S. 363-369.
|
||
Pinok & Matho (1987). Dynamik der Krea-
|
||
tion, Wort und Körpersprache, Köln.
|
||
Tiedt, W. (1995a). Bewegungstheater. Be-
|
||
wegung als Theater, Theater mit Bewe-
|
||
gung. Sportpädagogik 19 (2), S. 15-24.
|
||
Tiedt, W. (1995b). Bewegungstheater, Un-
|
||
terrichtsplanung und Realisation. In Pa-
|
||
welke, R. (Hrsg.). Neue Sportkultur.
|
||
Steinwasenstraße 6–8 73614 Schorndorf Telefon (0 71 81) 402-0 Fax (0 71 81) 402-111
|
||
Internet: www.hofmann-verlag.de E-Mail: hofmann@svk.de
|
||
Verena Klöpper / Janina Schmidt
|
||
HipHop
|
||
2016. DIN A5, 96 Seiten
|
||
ISBN 978-3-7780-2512-3
|
||
Bestell-Nr. 2512 € 16.90
|
||
E-Book auf sportfachbuch.de € 13.90
|
||
Dieses Buch richtet sich besonders an
|
||
Lehrer und Trainer, die keine oder nur
|
||
wenig Erfahrung mit Tanz haben.
|
||
Der große praktische Teil dieses Buches
|
||
bietet konkretes Schrittmaterial, fertige
|
||
Choreo graphien und komplette Stunden-
|
||
entwürfe. Diese Fülle an Material, in Form
|
||
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|
||
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|
||
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